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Kasseler Kunstverein (1835)
Friedrichsplatz 18  Plattegrond via Google
D-34117 Kassel, Deutschland
T +49-561771169
 info@kasselerkunstverein.de
www.kasselerkunstverein.de
wo t/m zo 11.00-18.00

Overige informatie

Der Kasseler Kunstverein wurde 1835 gegründet und ist mit seiner 500 qm großen Ausstellungsfläche im Museum Fridericianum mitten im Herzen der Stadt präsent.
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Das Programm wird von einem ehrenamtlich arbeitenden Vorstand entwickelt und realisiert, der ambitioniert und unbeeindruckt von begrenzten finanziellen Mitteln (Mitgliederbeiträge, städtische Zuschüssse und private Spenden) versucht, den aktuellen Stand der Kunst in wichtigen Beispielen vorzustellen. Spätestens seit den zwanziger Jahren, als Arnold Bode mit Hilfe des Kunstvereins schon Ausstellungen von documenta-Format erprobte, schlug das Herz der Verantwortlichen ganz für die Avantgarde. Seit der ersten documenta 1955 wird die Weltausstellung zur Herausforderung und nolens volens zur Messlatte für die Programmgestaltung.
1997 hat Bernhard Balkenhol (Kunsthochschule Kassel) den Vorsitz des Kasseler Kunstvereins übernommen und damit Prof. Heiner Georgsdorf nach zehnjähriger Amtszeit abgelöst.

Den Ausstellungsschwerpunkt des Kasseler Kunstvereins stellen Einzelausstellungen überregional bedeutender Künstlerpersönlichkeiten dar. In der Regel sind es die "jungen Perspektiven", die dabei besonders gefördert werden und denen Gehör verschafft werden soll. Bei der Auswahl der Künstlerinnen und Künstler liegt das Augenmerk vor allem auf deren konsequenter künstlerischer Haltung, mit der sie ihre künstlerischen Strategien entwickeln und anwenden. Die künstlerische Diskussion des Kunstbegriffes durch die eingeladenen Künstler spielt in dieser Programmgestaltung eine wichtige Rolle.
Die Recherchearbeit und Ateliergespräche mit den Künstlern im Vorfeld sieht der Vorstand als seine eigentliche kuratorische Aufgabe an. Jede Ausstellung ist dann im weiteren Verlauf immer wieder Herausforderung, Experiment und Neuland, weil die Künstler und Künstlerinnen hier ausdrücklich eingeladen sind, die Besonderheit des kunstmarktunabhängigen Raumes zu nutzen und ihre Arbeiten zu verwirklichen. Von den Künstlern wird dieser Ball gerne aufgenommen, in dem sie für ihre Ausstellung im Kasseler Kunstverein neue Projekte entwickeln und oft spezifisch für diesen Ort konzipieren. Es liegt in der Natur der Sache, dass - so unterschiedlich die Medien und künstlerischen Ausdrucksweisen auch sind - konzeptionelle Aspekte überwiegen.
Über die Ausstellungen des Kasseler Kunstvereins darf gern gestritten und diskutiert werden und so stellen sich die ausstellenden KünstlerInnen immer wieder der kritischen Öffentlichkeit der documenta-Stadt in Podiumsdiskussionen und Künstlergesprächen.

Der Kasseler Kunstverein fördert die ausstellenden Künstler durch die Herausgabe von Ausstellungskatalogen und Künstlerbüchern und umfangreicher Pressearbeit. Unter anderem gibt der Kasseler Kunstverein zusammen mit der Kunsthalle (documenta und Museum Fridericianum Veranstaltungs-GmbH) die Kunstzeitschrift EIN+ALLE in einer Auflage von 5.000 Exemplaren heraus.


Tombola
14/12/2005 - 23/12/2005